Fortbildungen für Erzieher, Pädagogen, Lehrer und Tagespflegepersonen

Kinder in ihrer natürlichen Kreativität zu bestärken und zu fördern ist mir ein besonderes Anliegen. Da ich lange in der Nachmittagsbetreuung in der Grundschule tätig war, kann ich sagen, dass schon in der Vorschule und leider sogar in der Kita reglementierend in die kindliche Kreativität eingegriffen wird. In der Vorschule beginnt schon die Gleichmacherei, indem mit Schablonen oder anderen standardisierten Techniken ein möglichst Gleiches und für die Eltern ansprechendes Resultat abgeliefert wird. Bewertend und ab der 1. Klasse auch benotend wird in den Kunstunterricht eingegriffen.

Kinder im Grundschulalter, das scheint im Lehrplan wohl inbegriffen, sollen von Künstlern wie Miro, Klee, Picasso etc. abmalen, um ein für uns Erwachsene schönes Resultat abzuliefern. Vergessen wird dabei völlig, dass die Kinder überhaupt noch nicht den intellektuellen Reifegrad haben, um die Werke dieser Künstler zu verstehen. Absurd ist das Ganze auch, weil z.b. Künstler wie Picasso, der ja früher ganz genau und technisch perfekt gemalt hat, in seinen späteren Malen den groben Malstil der Kinder angenommen hat. Auch Klee hat sich von der Malweise der Kinder inspirieren lassen. Und dann sollen die Kinder wieder bei diesen Malern abmalen, die Ihrerseits bei den Kindern "abgeschaut" haben? Da wird die Sache doch echt schräg und mir völlig unverständlich. Es scheint so, als sollten die Kinder ihre eigenen Anliegen und Impulse vergessen, vergessen was Ihnen selbst zutiefst wichtig ist, vergessen ihre eigene Individualität mit ihren einzigartigen Gaben und ihrer einzigartigen Weise, wie sie kreativ sind zu schätzen und weiter zu verfolgen.

Ich kann nicht Malen. Wie oft höre ich diesen Satz von Erwachsenen. Von kleinen Kindern würde man diesen Satz nie hören - ihnen gibt man Farben und ein Blatt Papier und sie malen.

Wenn ein Erwachsener sagt: "Ich kann nicht malen", dann heißt das: " ich kann nicht gut malen" und er hat im Laufe seiner Entwicklung das Vertrauen in seine eigene Kreativität und Intuition verloren - Dank unseres Schulsystems und unserer in der Hinsicht schlecht ausgebildeten Pädagogen. Wenn sie wüßten, was für einen Schaden sie mit einem Satz wie: "eine Maus ist doch nicht grün", anrichten, dann würden sie so etwas unterlassen.

Meine Seminare für Pädagogen sind als erlebnisorientierte Workshops zu verstehen. Indem ich die Erwachsenen wieder daran heranführe, zu verstehen, was es bedeutet, aus einer kindlichen Kreativität zu agieren und welche Kraft und welches Selbstvertrauen daraus erwächst, umso mehr kann sich dieser Pädagoge in die Kreativität der Kinder hineinversetzen und wird sich dieser Bedeutung bewußt.

Indem ich die kunstpädagogischen Inhalte erfahrbar mache, können Sie alles, was in diesem Kurs gelehrt wird sofort umsetzen. Der theoretische Hintergrund wird auch beleuchtet, steht aber nicht im Vordergrund.

 

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